Mietnomaden – der reale Horror für Vermieter

Mit einem neuen Mietverhältnis erwacht die Sorge, Mietnomaden die Tür zu öffnen, die den Vermieter um mehr als die monatlichen Einnahmen prellen. Wollen Sie die Mietnomaden loswerden, beginnt eine teure, nervenaufreibende Geduldsprobe vor Gericht.

Zurück bleiben häufig eine vermüllte, ramponierte Wohnung und offene Rechnungen.

Mit einer Bonitätsprüfung und weiteren Tricks erhöhen Sie die Chance, schon vor Vertragsabschluss Mietnomaden zu erkennen.

Was sind Mietnomaden? – eine kurze Definition

Mietnomaden - der reale Horror für VermieterJeder Mieter kann durch den Verlust des Arbeitsplatzes oder andere unvorhersehbare Notlagen mit der Zahlung der Monatsmiete in Rückstand geraten. Zu einem Mietnomaden wird er damit noch lange nicht.

Deshalb ist ein Vermieter bei solch kurzzeitigen finanziellen Engpässe nicht berechtigt, eine Kündigung auszusprechen.

Mietnomaden, formaljuristisch Einmietbetrüger, befinden sich jedoch nicht in einer Notlage, sondern planen ihr rechtswidriges Verhalten schon vor Vertragsabschluss. Sie verschleiern ihre Absichten durch höfliches Auftreten sowie gepflegte Kleidung und geschickter Smalltalk baut Vertrauen auf. Kostspielige Autos oder Mobiltelefone gaukeln dem Vermieter Liquidität vor.

Überwiegend handelt es sich um Singles oder Paare, seltener auch ganze Familien, die von einer Wohnung zur nächsten ziehen. Durch Tricks wie das Aufstellen einer Mängelliste des Mietobjekts machen sie ungerechtfertigterweise bis zu 100 % Mietminderung geltend und erschweren damit gezielte juristische Schritte.

Mietnomaden erkennen beugt Sorgen vor

Sobald der Mietvertrag unterschrieben ist wird es schwer, Mietnomaden wieder loszuwerden. Für mehr Sicherheit gilt es, zwei Grundregeln zu beachten:

1.) Seien Sie sich der Gefahr bewusst!

Nicht jede Wohnung ist bei Mietnomaden gleichermaßen beliebt. Im Fokus liegen hochpreisige, aufwändig sanierte Objekte in Ballungszentren und Wohnungen in strukturschwachen Regionen mit hohem Leerstand.
Außerdem versuchen Mietnomaden vor allem Privatpersonen zu überrumpeln. Der klassische Einmietbetrüger ist nicht an Äußerlichkeiten zu erkennen und auch das Benehmen ist meist tadellos.
Ein Makler erfragt routiniert die wichtigsten Informationen, führt eine Bonitätsprüfung durch und erkennt schneller Fehlaussagen. Da er nicht emotional mit dem Mietobjekt verbunden ist, laufen Komplimente und gekonnter Smalltalk ins Leere. Dennoch kann auch der Makler den Vermieter nicht hundertprozentig schützen, jedoch die Gefahr reduzieren.


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Kategorie: Allgemein | von: Team_Residence
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